2. Spieltag (8.10.2013)

5. Kytorn 1372 TZ:
Odbert ist verschwunden. Doch glücklicherweise hat die Gruppe einen Gefangenen machen können, der von Khelian und Shirin bewacht wird. Indes geht Chiara einem Geräusch nach, einem Plumpsen hinter einem Baum. Sie findet eine Gestalt, die scheinbar ohnmächtig am Boden sitzend am Baum lehnt. Plötzlich springt der Mann auf – er ist verwirrt, scheint jedoch unverletzt. Und er trägt, wie die Abenteurer, ebenfalls eine Tätowierung. Sein Name ist Alucard und vermisst seine Rüstung (was natürlich für einen Kämpfer besonders tragisch ist).

Um mehr herauszufinden, beginnen die Abenteurer den Gefangenen einzuschüchtern und Informationen zu erfragen. Doch der Gefangene sagt nichts, auch wenn er sich vor Angst seine Beinkleider vollpinkelt. Erst als Lyros ihm etwas zumurmelt, spricht der Mann: „Rahn wird euch finden.“ Dann beginnt er auf etwas herum zu kauen und noch ehe die Gruppe etwas unternehmen kann, hat er sich umgebracht.

Ein Hinterhalt

Die Abenteurer beschließen, nach Alucards verschwundener Rüstung zu suchen und so vielleicht eine neue Spur zu finden. Tatsächlich entdecken sie – neben Alucards Hund namens „Hund“ – auf einer Lichtung die Rüstung des Kämpfers. Was sie außerdem finden, ist eine Falle: Wie aus dem Nichts tauchen zwei Gestalten auf, die die Gruppe aufreiben. Alucard geht zu Boden und auch Dorida und Khelian werden schwer verwundet. Einer der beiden Angreifer verschwindet, da er denkt, sein Gefährte würde alleine mit der Gruppe fertig. Shirin erkennt daraufhin Odbert als den Gefährten und ruf seinen Namen sowie den seines Vaters Odwulf. Odbert lässt vom Kämpfen ab.

Er ist der Gruppe nicht böse gesinnt, doch er hat keine Wahl: Er muss die Gruppe als Gefangene mitnehmen, sodass sie dann zur Belustigung reicher Kunden als besondere Jagdbeute dienen, oder sich eine gute Ausrede einfallen lassen, wieso er ohne die Abenteurer in das Lager der Banditen zurückkehrt. Gemeinsam hecken die Abenteurer und Odbert einen Plan aus: Lyros soll, scheinbar bewusstlos, von Odbert ins Lager gebracht werden. Odbert gibt im richtigen Moment das Zeichen zum Angriff, der die im Lager verweilenden Banditen überraschen soll. Doch Odbert mit Lyros im magisch getarnten Lager ankommt, ist niemand mehr da. Nur eine verschreckte Gefangene ist in einer Ecke gefesselt: Darin, die Tochter von Rurik.

Der Plan der Abenteurer

6. Kytorn 1372 TZ:
Ein neuer Plan wird entworfen: Die Abenteurer bleiben im Lager und bereiten eine Falle vor. Mit einer Schlinge am Boden, Gift im Wein und Lyros‘ vergifteten Armbolzen wollen sie Rahn überwältigen. Nach den Vorbereitungen rasten die Abenteurer – bis am nächstan Tag tatsächlich Rahn auftaucht und in die Schlingfalle tappt. Doch er schafft er trotzdem, den Teleportationsmechanismus zu betätigen, auch, wenn ihn das nur bis vor den Eingang des Lagers bringt, wo ihn die Gruppe schließlich überwältigen kann.

Bei der Durchsuchung seiner Habe entdecken die Abenteurer neben Gold auch ein Auftragsbüchlein, das Informationen über Aufträge, Missionen und Kunden beinhaltet und auch beschreibt, wo sich sein Hauptquartier, das Refugium, befindet. Dort, in einer alten Salzmine, sollen sich neben Rahn auch seine Mannen befinden. Rahn sei jedoch derzeit, so erzählt Odbert, eigentlich auf Auftragssuche gewesen und habe geplant, in zwei Tagen wieder in sein Refugium zurück zu kehren. Die Gruppe debattiert über den Plan, kommt jedoch vorerst auf keinen grünen Zweig – außer, dass die Bande gestoppt werden muss, ehe sie noch weitere Gefangene quält und als Jagdbeute missbraucht. Shirin plant, Darin auf ihrem Pferd mit ins Dorf zu nehmen, um sie wieder mit ihrem Vater zu vereinen, außerdem nimmt sie ein Armband von Odbert für dessen Vater Odwulf mit. Das Ziel ist, weitere Informationen und Unterstützung für die anstehende Aufgabe zu finden.

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